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Bericht Aktionstage Lübeck

Erfüllt und dankbar blicken wir auf besondere Begegnungen und Erlebnissen bei den Aktionstagen im November 2025 in Lübeck zurück

Nach fast einem Jahr intensiver Planung, vielen offenen To-do-Listen und einer guten Portion Chaos konnten die Aktionstage schließlich zum ersten Mal erfolgreich als Reihe von vier Hörsaalvorträgen stattfinden. Dass dieses Projekt Wirklichkeit wurde, erlebten wir als großes Geschenk: „Es war ein Durchbruch. Wir haben neuen Raum eingenommen.“ (Lennart, Kernteam Aktionstage).

Im Laufe der Vorbereitung stießen wir als Planungsteam und als SMD-Gruppe immer wieder an unsere Grenzen – organisatorisch, zeitlich und auch persönlich. Doch genau an diesen durften wir erleben, wie Gott versorgt. Zahlreiche Gemeinden aus Lübeck unterstützten uns auf vielfältige Weise: durch Werbung, durch frisch aufgebackene Brezeln, die warm zu den Vorträgen angeliefert wurden und den Austausch im Anschluss bereicherten, durch Getränke, Gästezimmer für unsere Referierenden und durch eine große finanzielle Unterstützung.

Dadurch kam es zu sehr gelungenen Abendveranstaltungen: „Ich fand’s krass, wie viele Leute bis spät abends noch nach dem Vortrag dageblieben sind für Gespräche und Gebete. Jesus ist ein Thema an unserem Campus, und ich bin glücklich, dass ein Begegnungsraum für Austausch über den christlichen Glauben geschaffen werden konnte.“ (Klarissa, SMD Lübeck)

Die eingeladenen Referierenden – teils sehr erfolgreiche Wissenschaftler – machten eindrücklich deutlich, dass sich Glaube und Wissenschaft nicht ausschließen, sondern sich sinnvoll ergänzen können. Inhaltlich spannten die Vorträge einen weiten Bogen: von der Besonderheit des Universums bis hin zum ganz persönlichen Leid des Menschen. Viele Studierende hörten aufmerksam zu, stellten ehrliche Fragen und kamen teilweise an mehreren Abenden wieder. „Für mich waren die Aktionstage eine richtig gute Möglichkeit, Glaube und Studium zusammenzubringen und Kommilitonen zu zeigen, dass es gute Gründe gibt, rational zu denken und trotzdem an Gott zu glauben.“ (Amely, SMD Lübeck)

Auch neben den Vorträgen war viel in Bewegung. Flyer- und Kuchenverteilaktionen auf dem Campus stießen auf großes Interesse. Studierende blieben stehen, hörten zu und nahmen Einladungen mit – eine Offenheit, die uns überraschte und sehr freute. Besonders ermutigend war dabei, dass Gott die Gruppe gleich zu Beginn des Semesters mit mehreren sehr engagierten Studierenden beschenkte, die uns bei allen Aktionen voll unterstützten. Eine Studentin, die im ersten Semester Medizin studiert war direkt als Unterstützerin bei der Kuchenaktion dabei. Und sie lud direkt eine Kommilitonin ein, die sich über unseren Livestream des Vortrages dazuschaltete, ihn sehr gut fand und tief bewegt war von den Gedanken zur Leidfrage.

Eine andere SMDlerin wünschte sich, eine Freundin zu den Aktionstagen einzuladen, war aber sehr unsicher – doch Gott bewies Humor: Die Freundin sprach die SMDlerin einfach während einer Vorlesung selbst auf die Aktionstage an, nachdem sie das Plakat im Hörsaal entdeckt hatte. Und so kam es zu einem guten Gespräch.

Im Rückblick erkennen wir deutlich Gottes Wirken – Ordnung wuchs aus dem Chaos und Gebete wurden erhört: „Es ist stark zu erleben, wie Gott aus Schwachheit Großes schafft. Jesus lebt und wirkt. Gebet bewirkt immer etwas, auch wenn ich nichts sehe.“ (Robert, Kernteam Aktionstage)

Unterstützung kam dabei nicht nur aus Lübeck, sondern auch von SMDlern aus Göttingen und Hannover, die bei Flyeraktionen vor Ort und im Gebet mit unterstützten. „Die Aktionstage haben mir gezeigt, wie wertvoll es ist, wenn Christen zusammen am Reich Gottes bauen, egal aus welcher Stadt oder Gemeinde sie kommen.“ (Johanna, SMD Lübeck)

Viele Samen wurden gesät. Was daraus wächst, liegt nun in Gottes Hand.