Eins noch...mit Carmen Vollheim
Ende August gehen für mich acht Jahre im Sekretariat der Hochschul-SMD zu Ende - das sind in Zahlen:
- mehr als 33.000 E-Mails (im Schnitt ca. 340 pro Monat)
- 13 vor- und nachbereitete Leiter- und Mitarbeitertage
- 25 LdH-Wochenenden
- 7 Delegiertenversammlungen
- 2 x Forum und 2 Studikons
Auf meinen ersten Leiter- und Mitarbeitertagen kam ein Studi zu mir und meinte ganz begeistert: "Ah! DU bist Carmen! Wir haben gemailt!" Ich musste schmunzeln, denn sein Enthusiasmus klang, als wäre damit glasklar, wer er wäre. Er hatte nicht auf dem Schirm, dass ich mit jedem der 120 Teilnehmenden gemailt hatte und das war auch völlig in Ordnung.
Es war eine Zeit, die geprägt war von vielen E-Mails, jährlichen "Umzügen" in die Röhn, nach Volkenroda oder innerhalb Marburg, dem Auf- und wieder Abbau vieler Veranstaltungen und dem Packen vieler Büchertische. Es gab Höhen und Tiefen, persönliches Wachstum und ich durfte in der Zeit sehr, sehr viele tolle, wertvolle, engagierte Studierende kennen lernen.
Mein Jahresrhythmus wurde bestimmt von dem Terminkalender der SMD, von vielen guten Veranstaltungen und noch mehr tiefgehenden Bibelarbeiten. Wöchentlich haben wir im Regionalreferententeam euch und eure Veranstaltungen vor Gott gebracht, täglich haben wir für die Arbeit der SMD, unsere Leitenden und Kollegen gebetet. Beides geht natürlich ohne mich weiter.
Es sind acht Jahre, die ich gegen nichts eintauschen möchte. In dieser Zeit konnte ich die SMD in allen Facetten kennen lernen und bin überzeugt, dass wir alle zusammen eine sehr gute und wichtige Arbeit machen. Ich bin überzeugt, dass Ehrenamtliche genauso wie Hauptamtliche bemüht sind, Gottes Wort in einer guten Art und Weise überzeugend weiter zugeben und zu leben und damit Jesus ins Zentrum zu stellen. Ich bin nach wie vor geflasht wie engagiert ihr seid, wieviel Kreativität Gott in euch gelegt hat und was für eine Begeisterungen von euch bei Markustheater, Kaffeeständen und Freizeiten ausgeht. Ich habe mein Herz an die SMD verloren, auch wegen euch. Ich bin Gott so dankbar, dass er mich hierher geführt und so viel Ermutigendes und Begeisterndes gezeigt hat.
Ich wünsche euch Gottes Segen bei eurem Engagement in euren Gruppen vor Ort, bei regionalen und überregionalen Veranstaltungen. Ich wünsche euch Mut, rauszugehen und von Gottes guter Botschaft zu erzählen. Ich wünsche euch einen liebevollen Blick für eure Kommilitonen, aber auch für euren Nächsten in eurer Gruppe. Und ich wünsche euch, bei allem, was ihr tut, offene Ohren und Herzen für euer Gegenüber, wer auch immer es sein mag und was auch immer diese Person mitbringt oder nicht mitbringt.
Seid ganz lieb gegrüßt
aus dem Hochschul-SMD Sekretariat
Carmen