Mutig beten
Mutig beten
Bericht aus der SMD Landau
Als ich damals in unserer kleinen Gruppe in Landau anfing, herrschte Überfluss: 20-30 Besucher waren die Norm für Veranstaltungen und wir hatten mehr als 10 offizielle (Rili-) Mitarbeitende.
Das Problem war, dass viele von ihnen zeitgleich Rilis wurden und demnach auch ca. zeitgleich wieder aufhören würden. Und irgendwann war es dann so weit: Innerhalb von drei Semestern sank unsere Mitarbeiterschaft auf vier Personen. Das war eine ziemliche Herausforderung. Wir wollten doch gerne ähnlich viele Events anbieten, wie es sie bisher gab. Noch dazu stand in Aussicht, dass zwei weitere der Rilis bald ihr Studium beenden würden.
Es half also alles nichts, intensive Gebetszeiten mussten her. Und unsere Gebete wurden erhört! Über die letzten Jahre ist unsere Gruppe klein geblieben, doch wieder und wieder hat Gott seine Gnade und Versorgung an uns gezeigt. Wieder und wieder schenkte er neue Mitarbeiter, wenn sie notwendig waren. Wenn wir uns kaum trauten für eine weitere Person zu beten, schenkte er gleich zwei.
Durch das ständige Ablösen von Rilis und die wiederkehrende Bange, dass wir nicht genügend Mitarbeitende haben, entstand jedoch auch ein fokussierter Blick hin zu der Mitarbeiteranzahl. Obwohl Jesus doch Zentrum unserer Gruppe war, behielten wir ihn nicht so sehr vor Augen, wie wir sollten. Doch auch das nutze Gott: er schenkte uns eine Vision für die Gruppe und stärkte unseren Blick auf ihn, wodurch wir wieder eine neue Dynamik bekamen.
Bald werde ich mein Studium beenden. Und auch wenn wir weiterhin eine kleine Gruppe sind, kann ich alles beruhigt an meine Nachfolger abgeben, denn ich weiß: unser Gott ist treu und er versorgt!
Bleibt deshalb standhaft im Glauben. Richtet eure Augen auf Jesus und er wird euch den Weg frei machen.
Gottes Segen mit euch.
Lennard Holzke_ SMD Landau