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Richtig neu: Rebecca Keller

Richtig neu und trotzdem die Älteste im Team, aber in keiner Weise weniger motiviert - Das trifft auf jeden Fall auf mich zu. Nach zwei Bachelorstudiengängen und noch einem Master wollte ich endlich ins Berufsleben einsteigen und nicht noch länger studieren. Doch die Begeisterung für Studierende war immer noch da und so freue mich riesig, dass ich nun bei der SMD arbeiten und euch alle kennenlernen darf.

Hier erstmal ein bisschen etwas über mich: Ursprünglich komme ich aus dem wunderschönen Franken in der Nähe von Würzburg. Nach dem Abi habe ich dann 3,5 Jahre in Kaiserslautern Mathematik studiert und war dort in der SMD Gruppe aktiv. Dabei habe ich entdecken dürfen, wie sehr mein Herz dafür schlägt, Menschen im Glauben zu begleiten und tiefer in die Bibel einzutauchen. So entschloss ich mich noch 6 Jahre Theologiestudium in Gießen auf mich zu nehmen. Das war eine sehr prägende Zeit, voller Höhen und Tiefen, in denen ich manches hinterfragt oder auch neu entdeckt habe, aber in der ich vor allem in meiner Nachfolge wachsen durfte. Von Beginn an war dabei weltweite Mission immer ein wichtiges Thema für mich. Ich war in Gebetskreisen unterwegs und informierte mich über Möglichkeiten ins Ausland zu gehen. Ich war bereit, mich von Gott senden zu lassen und wollte mich gebrauchen lassen. Allerdings wurde dann gegen Ende des Masters klar, dass ein Einsatz im Ausland direkt nach dem Studium noch nicht dran ist. Was war also stattdessen dran? Diese Frage trieb mich mehrere Monate herum und ich fand keine Antwort. Als die Anfrage der SMD kam, habe ich mich daher erstmal mega gefreut. Mich hatte die SMD sehr geprägt und ich wollte etwas von dem, was ich empfangen hatte, an andere weitergeben. Aber ich im Nordosten? Nein, das konnte ich mir nicht vorstellen. Dort kenne ich doch niemanden und ich war noch nie dort. Das wäre alles völlig fremd für mich. Mein erster Gedanke war also: Absagen. Doch ich beschloss, nochmal über all das zu beten und zu fragen, was Gott denn will. Und von Gott kam…. kein Nein. Vielmehr erlebte ich wie er Schritt für Schritt mein Herz dafür öffnete. Im Gespräch mit einem Freund musste ich dann ganz schön schmunzeln, als ich von der Situation erzählte und er nur erwiderte: Du wolltest dich doch von Gott rufen lassen und nun schickt er dich eben nicht in ein völlig neues Land, sondern in eine dir noch unbekannte Region in Deutschland.

Ja, manchmal sind Gottes Wege eben anders als geplant. Aber ich bin jetzt schon begeistert von meiner Region und so vielen großartigen Studenten (auch in anderen Regionen ?), die ich begleiten darf. Vor allem bin ich sehr gespannt, was Gott in den nächsten Jahren im Nordosten tun wird. Denn ich bin gewiss, er hat Großes vor.